Mathematische Wettbewerbe

Mathematisch begabte Schülerinnen und Schüler messen sich gerne mit anderen und lassen sich durch schwierige Aufgaben herausfordern. Dadurch werden sie besonders motiviert. Durch die häufig bei Problemen zu findende Vereinfachung fühlen sie sich auch ästhetisch angesprochen.

Der wohl bekannteste Wettbewerb ist die Mathematik-Olympiade. Die wird in vier Aufgaben-Runden ausgetragen:
Nach der Schulrunde (meist als Hausaufgabenwettbewerb durchgeführt), die unmittelbar nach den Sommerferien stattzufinden pflegt, folgt im November die Regionalrunde (in Form einer Klausur). Die erfolgreichsten Teilnehmer dieser Regionalrunde werden dann zur Landesrunde (welche im Februar stattfindet) geschickt. Für die älteren Schüler kann sich noch die Bundesrunde anschließen.

Eng verwandt mit der Mathe-Olympiade ist der Bundeswettbewerb Mathematik. Er besteht aus zwei Hausaufgabenrunden und einer abschließenden dritten Runde, die aus einem mathematischen Fachgespräch besteht. Mit interessanten und anspruchsvollen Aufgaben möchte er Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgangsstufen (ca. 10 - 13) anregen, sich eine Zeit lang intensiv mit Mathematik zu beschäftigen.

Während die Mathematik-Olympiade und der Bundeswettbewerb nur die wirklich besten Mathematikerinnen und Mathematiker anspricht, richtet sich der beliebte Känguru-Wettbewerb an die "breite Masse". Das Känguru der Mathematik ist ein multiple-choice-Wettbewerb ("Mathematik zum Ankreuzen") für die Klassenstufen 3-13, bei dem es nur Gewinner gibt.